für eine begleitende Cannabis-Therapie
Wenn du Ärzt:innen für eine begleitende Cannabis-Therapie suchst, findest du in Saarbrücken viele erfahrene Haus- oder Fachärzte, die Dir helfen können.
Sie prüfen in einem persönlichen Gespräch deine gesundheitliche Situation und entscheiden, ob medizinische Cannabis Produkte (Blüten, Extrakte oder Öle) für dich geeignet sind. Falls ja, stellen sie dir ein Cannabis Rezept aus, mit dem du Cannabis in einer Apotheke abholen oder online bestellen kannst.

Saarbrücken bietet eine Reihe von Ärztinnen und Ärzten, die eine Cannabis-Therapie begleiten. Die folgende Übersicht gibt einen Anhaltspunkt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Grundsätzlich darf jede approbierte Ärztin und jeder approbierte Arzt in Deutschland medizinisches Cannabis verschreiben – mit Ausnahme von Zahn- und Tierärzt:innen. Seit dem Cannabisgesetz 2024 ist dafür kein Betäubungsmittelrezept mehr nötig; ein reguläres Kassen- oder Privatrezept genügt.
Eine Cannabistherapie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden in Betracht gezogen werden, etwa bei chronischen Schmerzen, Spastiken, Schlafstörungen, ADHS, Migräne oder Appetitlosigkeit. Ob sie im Einzelfall geeignet ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.
Die gesetzliche Krankenkasse kann die Kosten übernehmen, sofern ein Antrag nach § 31 Abs. 6 SGB V gestellt und genehmigt wird. Die Entscheidung liegt bei der jeweiligen Kasse. Privatversicherte und Selbstzahler:innen klären die Kostenfrage direkt mit ihrer Versicherung.
In der Regel wird medizinisches Cannabis in Betracht gezogen, wenn andere Behandlungsoptionen nicht ausreichend gewirkt haben oder mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden waren. Die Einschätzung trifft ausschließlich das behandelnde Fachpersonal.
In Berlin existieren verschiedene Selbsthilfenetzwerke und zivilgesellschaftliche Organisationen, die Informationen rund um das Thema Medizinalcannabis und die rechtliche Lage nach der Legalisierung bereitstellen. Der Deutsche Hanf Verband (DHV) ist eine der bekanntesten Anlaufstellen auf Bundesebene mit Berliner Präsenz. Darüber hinaus bieten einzelne Beratungsstellen im Gesundheitsbereich orientierendes Informationsmaterial an. Diese Angebote ersetzen jedoch keine medizinische Beratung und keine ärztliche Diagnose.
Eine Übersicht über Ärztinnen und Ärzte, die Cannabis-Therapien anbieten, finden Sie weiter oben auf dieser Seite. Weitere mögliche Anlaufstellen sind die kassenärztlichen Vereinigungen der einzelnen Bundesländer oder direkt ihre Krankenkasse. Für das Berliner Umland – etwa Brandenburg – gelten dieselben rechtlichen Grundlagen; auch dort sind entsprechende Praxen zu finden, wenngleich die Dichte geringer ist als in der Hauptstadt.
Je nach Erkrankung und individuellem Befund stehen zahlreiche alternative oder ergänzende Therapieoptionen zur Verfügung. Dazu gehören etablierte pharmakologische Behandlungen, physiotherapeutische Maßnahmen, psychotherapeutische Angebote sowie Ansätze aus der Naturheilkunde und Schmerzmedizin. Berlin verfügt über eine differenzierte medizinische Versorgungslandschaft mit spezialisierten Schmerzzentren, Kliniken und interdisziplinären Behandlungszentren, in denen verschiedene Therapieformen kombiniert werden können. Welche Option im Einzelfall sinnvoll ist, lässt sich nur im persönlichen Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt beurteilen.
Ein Erstgespräch dient in erster Linie der medizinischen Anamnese. Die Ärztin oder der Arzt erfasst die Krankengeschichte, bisherige Behandlungen und deren Verlauf sowie aktuelle Beschwerden. Auf dieser Grundlage wird beurteilt, ob eine Cannabistherapie im individuellen Fall eine medizinisch sinnvolle Option darstellt. Viele Berliner Praxen bieten das Erstgespräch auch als Videosprechstunde oder im Rahmen der Telemedizin an – ob dies im Einzelfall möglich ist, hängt von der jeweiligen Praxis und der medizinischen Ausgangssituation ab. Termine sollten frühzeitig vereinbart werden, da Wartezeiten in spezialisierten Praxen variieren können.